Fisch und Früchte sind in Florida im Überfluss vorhanden und inspirieren immer mehr Köche zu neuen Kreationen. Auch wenn die regionalen Unterschiede langsam verschwinden, findet man im Norden immer noch die frittierten Gerichte während im Süden Gegrilltes und Früchte dominieren. Generell sind Ingwer, Kokosnuss und Zitronengras aus der Küche Floridas nicht mehr wegzudenken. Die Stars der Südfrüchte Floridas sind – neben den Orangen natürlich – die kleinen tiefgrünen Limetten, die auf den Keys wachsen. Den besten Key-Limettensaft finden Sie übrigens in den Supermärkten von Key West: Nellie & Joe´s Key Lime Juice. Auch südamerikanische und kubanische Einwanderer haben die Küche in Florida geprägt. So bekommen Sie tapas, fajitas oder sopa de frijoles negros serviert. Ebenso ist der bekannte Drink Mojito – weißer Rum mit Limettensirup und zerstossener Minze – aus Kuba importiert. Achten Sie beim Fisch immer auf die Frische. Am besten wählen Sie den „catch of the day“. Spezialitäten Floridas sind shrimp, grouper, mullet, Muschelgerichte und stone crab – die lokale Krebsart. Probieren Sie doch auch mal Alligatorsteaks. Das Fleisch schmecht erstaunlicherweise nach Rind und richtig lecker. Wählen Sie bei den Drinks unter den folgenden Möglichkeiten: On the rocks: mit Eis Frozen: im Mixer mit Eis püriert (Diaquiri oder Margarita) Straight up: Martini Cocktail Neat: Bourbon Wenn Sie sich für einen offenen Wein entscheiden wird Ihnen wine by the glass serviert. Auch in Florida gelten die die sehr strengen Alkoholgesetze Amerikas: Supermärkte geben Alkohol nur an Personen über 21 Jahre ab und bei Alkoholkonsum am Steuer, auf der Straße und in allen state parks drohen empfindliche Geldstrafen. Frühstücken geht man in Florida im coffeshop. Dort wird Ihnen Kaffee bottomless angeboten; das heisst Ihnen wird nachgeschenkt so oft Sie das möchten. Zum Kaffee isst man Eier mit Schinken oder Speck und Bratkartoffeln.. Auch hier gibt es die veschiedensten Möglichkeiten: Sunny side up: Spiegelei Scrambled: Rührei Over-easy: überbacken Poached: pochiert Genießen Sie auch die Südstaatenspezialität Maisgrieß (grits): Echte Restaurants verfügen übrigens über einen maitre d´hotel. Dieser begrüßt Sie und weist ihnen einen Tisch zu. Abendessen (dinner) gibt es recht früh: häufig schon ab 17:00 Uhr und oft nur bis 21:00 Uhr. Anders als in Deutschland ist das Trinkgeld für den Kellner (tip) nicht nur eine Anerkennung für seine Dienste sondern der Lohn des Kellners. Sie sollten also ein Minimum von 15 Prozent als Trinkgeld geben. Ausserdem kommt zu den ausgewiesenen Preisen in der Speisekarte noch die Konsumsteuer von 6 Prozent hinzu. In Miami Beach und anderen touristischen Zentren wird häufig das Bedienungsgeld von 15 Prozent mit auf die Rechnung gesetzt. Damit möchte man vermeiden, dass die europäischen Reisenden, die mit den Gepflogenheiten nicht vertraut sind, versäumen ein angemessenes Trinkgeld zu zahlen.